Rheinbacher St. Sebastianus- und St. Hubertus Schützenbruderschaft ermittelt neue Hubertus-Majestät und ehrt verdienstvolle Schützinnen und Schützen

Freitag, 11. November 2022

Berichts-Kategorie: Bruderschaften
Bruderschaft: St. Hubertus Schützenbruderschaft Rheinbach
eingesendet von: Walter Honerbach

Auch in die­sem Jahr haben die Schüt­zin­nen und Schüt­zen eine Alter­na­ti­ve gefun­den, um trotz der kom­plet­ten Zer­stö­rung der Schüt­zen­hal­le, der sport­li­chen Anla­gen und des Anwe­sens infol­ge der Flut­ka­ta­stro­phe die Tra­di­tio­nen fort­zu­set­zen und ihr Patro­nats­fest zu Ehren des Schutz­hei­li­gen, des Hl. Huber­tus, zum 65. Mal durch­füh­ren zu können.

Der Wett­be­werb zur Ermitt­lung der Huber­tus­ma­jes­tät für die erwach­se­nen Mit­glie­der fand als Luft­ge­wehr­wett­be­werb auf dem Schüt­zen­platz statt.

Mit dem 78. Schuss stand dann auch der neue Huber­tus-Schüt­ze fest. Schüt­zen­kö­nig Udo End­ers hat es geschafft, auch die­se Ket­te als äuße­res Zei­chen der Huber­tus-Majes­tät zu erkämp­fen und die ein­jäh­ri­ge Regent­schaft als Huber­tus-Schüt­ze für die Bru­der­schaft anzutreten.

Der Bru­der­meis­ter dank­te der Huber­tus-Schüt­zin 2021 Else Wol­ber mit einem Blu­men­strauß für die Regent­schaft im ver­gan­ge­nen Jahr und ihren Ein­satz bei vie­len Veranstaltungen.

Der Prä­ses der Bru­der­schaft Pfar­rer Bern­hard Dobel­ke zele­brier­te den Fest­got­tes­dienst zu Ehren des Schutz­hei­li­gen in der Pfarr­kir­che St. Martin.

Bru­der­meis­ter Honer­bach war sehr über­rascht, als der Diö­ze­san­bun­des­meis­ter des Diö­ze­san­ver­bands Köln, Robert Hop­pe, in Anwe­sen­heit der Mit­glie­der des Diö­ze­san­vor­stan­des das Wort ergriff.

In die­sem fei­er­li­chen Rah­men wür­dig­te er die Ver­diens­te des Bru­der­meis­ters der Rhein­ba­cher Schüt­zen­bru­der­schaft auf beson­de­re Art und Weise.

In sei­ner Lau­da­tio hob er die ver­schie­de­nen Sta­tio­nen, aus­ge­üb­ten Ämter und schieß­sport­li­chen Akti­vi­tä­ten und Erfol­ge von Wal­ter Honer­bach in sei­ner 48jährigen Zuge­hö­rig­keit zur Bru­der­schaft und des Schüt­zen­we­sens her­vor. Mit höchs­tem Enga­ge­ment setzt Wal­ter Honer­bach sei­ne Kraft dafür ein, die Mit­glie­der für die Her­aus­for­de­rung „Neu­bau eines neu­es Ver­eins­heims und neu­er Sport­stät­ten an ande­rer Stel­le“ nach der Zer­stö­rung der Schüt­zen­hal­le und der sport­li­chen Anla­gen infol­ge der Flut­ka­ta­stro­phe zu moti­vie­ren und die über 700jährige Tra­di­ti­on fortzusetzen.

Robert Hop­pe ehr­te Wal­ter Honer­bach mit einer der höchs­ten Aus­zeich­nung zum Dank und in Aner­ken­nung für den lang­jäh­ri­gen bei­spiel­haf­ten Ein­satz im Sin­ne der Ziel­set­zung his­to­ri­scher Schüt­zen und der gro­ßen und über­zeu­gen­den Ver­diens­te um die Ver­wirk­li­chung der hohen Idea­le für „Glau­be, Sit­te und Hei­mat“ mit dem „Schul­ter­band zum St. Sebas­tia­nus Ehren­kreuz“ unter star­kem Bei­fall der Schüt­zin­nen und Schüt­zen sowie der anwe­sen­den Ehrengäste.

Am Nach­mit­tag konn­ten wei­te­re ver­dien­te Schüt­zin­nen und Schüt­zen für lang­jäh­ri­ge Mit­glied­schaft und beson­de­re Leis­tun­gen geehrt werden.

Bür­ger­meis­ter Lud­ger Ban­ken, das Mit­glied des Land­ta­ges NRW Oli­ver Krauß, der stellv. Bür­ger­meis­ter Mar­kus Pütz und der Vor­stand des Diö­ze­san­ver­ban­des Köln nah­men an der Ver­an­stal­tung teil und über­reich­ten die Ehrungen.

Dank und Aner­ken­nung wur­den für 65 Jah­re Mit­glied­schaft und enga­gier­tem Wir­ken zum Woh­le der Bru­der­schaft Gre­gor Kreu­ser und für 40 Jah­re Bet­ty Grohs und Hans Boeh­nert aus­ge­spro­chen und eine Dan­kes­ur­kun­de überreicht.

Einen wesent­li­chen Bei­trag zur Ent­wick­lung des Jugend- und Jugend­be­triebs haben Katha­ri­na Rosen­thal und Sascha Hah­nen­berg geleis­tet. Katha­ri­na Rosen­thal wur­de als Dank und in Aner­ken­nung für den bei­spiel­haf­ten Ein­satz und die beson­de­ren Ver­diens­te um die St. Sebas­tia­nus Schüt­zen­ju­gend mit dem „Jugend­ver­dienst­or­den in Bron­ze“ geehrt.

Sascha Hah­nen­berg wur­de zum Dank und in Aner­ken­nung für den bei­spiel­haf­ten Ein­satz im Sin­ne der Ziel­set­zung his­to­ri­scher Schüt­zen und des Bun­des das „Sil­ber­ne Ver­dienst­kreuz“ des Bun­des der His­to­ri­schen Deut­schen Schüt­zen­bru­der­schaf­ten verliehen.

Lei­der ist bis heu­te der Blick in die Zukunft für die Rhein­ba­cher Schüt­zen immer noch ungewiss.

Die vor der Bru­der­schaft ste­hen­den gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen sind nur im Zusam­men­wir­ken aller Kräf­te von Bund, Land und Kom­mu­ne zu bewältigen.

Die Zeit drängt! Die Ent­schei­dun­gen zum Auf­bau eines neu­en Ver­eins­heims mit sport­li­chen Anla­gen an einem ande­ren Ort sind überfällig.