„Sonne über Rosellerheide und Neuenbaum!“

Samstag, 2. Juli 2022

Berichts-Kategorie: Bruderschaften
Bruderschaft: St. Peter & Paul Schützenbruderschaft Rosellerheide-Neuenbaum
eingesendet von: Brigitte Pieper

Seit 20 Jah­ren beginnt oder endet ent­we­der das Gruß­wort des Bru­der­meis­ters in der Schüt­zen­zei­tung „Pit­ter un Paul“ oder am Schüt­zen­fest im Zelt (fast) immer mit die­sen Worten.

Seit 20 Jah­ren beklei­det Heinz Meu­ter das Amt des Brudermeisters.

Heinz Meu­ter kann man getrost als Urge­stein des Schüt­zen­we­sens bezeich­nen: Edel­kna­be, Zug­füh­rer, Jung­schüt­zen­meis­ter, Bezirks­jung­schüt­zen­meis­ter, Bezirks­bun­des­meis­ter des Bezirks­ver­band Neuss bis 2008, heu­te Ehren­be­zirks­bun­des­meis­ter, Bru­der­meis­ter von 400 akti­ven Schüt­zen in der Schüt­zen­bru­der­schaft St. Peter und Paul Rosel­l­er­hei­de-Neu­en­baum seit 2002. Als im Jahr 2001 sein Vor­gän­ger im Amt des Bezirks­bun­des­meis­ters, Wal­ter Wim­mer, plötz­lich ver­starb, war es kei­ne Fra­ge, dass er die Auf­ga­be im Bezirks­ver­band über­nahm, obwohl er kurz zuvor in sei­ner Bru­der­schaft als Nach­fol­ger sei­nes Vaters, Albert Meu­ter, zum 2. Bru­der­meis­ter gewählt wor­den war.

Auch nach­dem er 2002 durch den über­ra­schen­den Rück­tritt sei­nes Vor­gän­gers im Amt 1. Bru­der­meis­ter wur­de, setz­te er sich wei­ter­hin mit gan­zer Kraft für die Belan­ge der Schüt­zen in „sei­nem“ Bezirks­ver­band und in „sei­ner“ Bru­der­schaft ein.

Das ers­te „Groß­pro­jekt“ war die Orga­ni­sa­ti­on des 125-jäh­ri­gen Jubi­lä­ums der Bru­der­schaft im Jahr 2004. Es folg­ten vie­le wei­te­re Ideen, die in die Tat umge­setzt wur­den, so die Umbe­nen­nung des Dorf­plat­zes in „Pit­ter-un-Paul-Platz“, der kom­plet­te Aus­bau des bru­der­schafts­ei­ge­nen Schüt­zen­plat­zes, Errich­tung der Bru­der­schafts-Ste­le am Ein­gang des Plat­zes, Erklä­rungs­ta­feln an alten Stra­ßen­na­men, Erneue­rung des Mat­thias­denk­mals nach Zer­stö­rung, und last but not least die Aus­stat­tung aller Fuß­gän­ger­am­peln im Ort mit Schüt­zen-Ampel­männ­chen u.v.m.

Beson­ders zu beto­nen: er ist nicht nur der, der die Ideen hat, son­dern auch der, der an ers­ter Stel­le mit anpackt, um die­se in die Tat umzusetzen.

Vie­le hohe Aus­zeich­nun­gen wur­den ihm bereits zuteil für sein gro­ßes Enga­ge­ment, so u.a. der St. Sebas­tia­nus-Ehren­schild für Schüt­zen im Jahr 2014.

Zum „20-jäh­ri­gen“, auch wenn es noch kein „ech­tes“ Jubi­lä­um ist, dank­ten ihm die Schüt­zen sei­ner Bru­der­schaft mit einer Foto­col­la­ge, die den Titel trägt „20 Jah­re Bru­der­meis­ter Heinz Meu­ter – „Net lang kal­le – donn“. Eine klei­ne Rei­se durch sei­ne Amts­zeit. Die Über­ra­schung war gelun­gen und die Freu­de groß, zumal der ers­te Gra­tu­lant sein Sohn Hei­ner war.

Die­ser ist gleich­zei­tig amtie­ren­de Majes­tät der Bru­der­schaft und damit der drit­te Schüt­zen­kö­nig der Fami­lie inner­halb von 10 Jah­ren (2013/Heinz Meu­ter, 2014/Sohn Johan­nes Meu­ter). Vie­le wei­te­re Gra­tu­lan­ten schlos­sen sich an, zu denen auch der Neus­ser Bür­ger­meis­ter Rai­ner Breu­er gehörte.

Der größ­te Lohn für Heinz Meu­ter war aber sicher­lich der anhal­ten­de Applaus sei­ner Schüt­zen im Festzelt.