Corona-Jahres-Rückblick der Wesselinger Sebastianus Schützen

Montag, 8. März 2021

Berichts-Kategorie: Bruderschaften
Bruderschaft: St. Sebastianus Schützenbruderschaft Wesseling vor 1518 e.V.
eingesendet von: Paula Heinrichs

Im ver­gan­ge­nen Jahr und lei­der auch noch in die­sem Jahr sind die Schüt­zen noch mehr als in nor­ma­len Zei­ten auf ein umsich­ti­ges Mit­ein­an­der und die Akzep­tanz und Unter­stüt­zung aller ange­wie­sen. Auf vie­le Din­ge die in der Ver­gan­gen­heit das Schüt­zen­le­ben erfreut und berei­chert haben, muss­te die Bru­der­schaft ver­zich­ten. Dies betrifft jeden Ein­zel­nen, auch das Leben in der Gemein­schaft wur­de stark eingeschränkt.

Das Patro­nats­fest des Hl. Sebas­tia­nus fei­er­ten die Schüt­zen Ende Janu­ar d. J. mit einer gemein­sa­men fei­er­li­chen Sonn­tags­mes­se, unter stren­gen Auf­la­gen. in St. Ger­ma­nus für die Leben­den und Ver­stor­be­nen der Bru­der­schaft. Eine ernüch­tern­de Mes­se, alle hiel­ten Abstand, und jeder fei­er­te den Got­tes­dienst qua­si für sich alleine.

Am letz­ten Sonn­tag im Febru­ar war es noch mög­lich Kar­ne­val zu fei­ern. Mit dem Mot­to „Boris John­son du eng­li­scher Klon, bist Tün­nes und Schäl in einer Per­son“ wur­den der Bre­x­it und der unend­li­che Aus­stieg der Insel­be­woh­ner aus der EU im Wes­se­lin­ger Sonn­tags­zug auf die Schip­pe genom­men. Eine gro­ße Grup­pe der Schüt­zen zogen mit der mar­kan­ter Boris-Haar­pracht durch Wesseling.

Im Mai wer­den tra­di­ti­ons­ge­mäß die neu­en Wür­den­trä­ger der Schüt­zen ermit­telt. Auch die­se, bereits fest ein­ge­plan­te Ver­an­stal­tung konn­te nicht statt­fin­den. Als klei­ner Trost wur­de eine präch­ti­ge bunt geschmück­te Bir­ke zur Freu­de der Bevöl­ke­rung in aller Stil­le aufgestellt.

Alter­na­tiv zum gro­ßen Schüt­zen­fest fand am 1. August, unter Auf­la­gen, eine Schüt­zen­mes­se in St. Ger­ma­nus statt. Dank­bar wur­de die Mög­lich­keit genutzt, anschlie­ßend in gesel­li­ger Run­de, drau­ßen noch ein­we­nig zusam­men zu sein. Zu die­sem Zeit­punkt war dies noch, wenn auch ein­ge­schränkt, möglich.

Zwi­schen den immer wie­der neu bekannt gemach­ten Ver­ord­nun­gen und Auf­la­gen konn­te sich die Bru­der­schaft, aller­dings im gro­ßen Saal des Pfarr­heims St. Ger­ma­nus, Anfang Sep­tem­ber zu einer Mit­glie­der­ver­samm­lung tref­fen. Ergeb­nis: Kei­ne, alles in der Corona-Schwebe.

Im Novem­ber muss­ten die Sport­schüt­zen auf Grund der neu­en Coro­na-Ver­ord­nung alle Akti­vi­tä­ten wie Trai­ning und Wett­kämp­fe einstellen.

Ein wei­te­res Zei­chen der Ver­bun­den­heit setz­ten die Schüt­zen zum tra­di­ti­ons­rei­chen Fest der Hl. Luzia. Die Mes­se konn­te nicht wie gewohnt in der räum­lich zu klei­nen Luzia­ka­pel­le statt­fin­den, son­dern wur­de in der Pfarr­kir­che St. Ger­ma­nus gefei­ert. Da das Luzia­fest ohne Riev­ko­che (rhei­ni­sche Rei­be­ku­chen) nicht denk­bar ist, bekam jeder Besu­cher fri­sche Rei­be­ku­chen in Warm­hal­te­bo­xen und ein pas­sen­des Getränk mit nach Hau­se. Für die­se groß­ar­ti­ge Idee und Lösung sei dem Vor­stand und den akti­ven Hel­fern herz­lich gedankt.

Sehr ger­ne sind die Schüt­zen dem Auf­ruf von Pater Zie­mann gefolgt und haben sich an der Akti­on „Ein Licht im Advent“ betei­ligt. Der Schau­kas­ten in der Pon­ti­vys­tr. im Durch­gang zum Rat­haus wur­de zu Beginn der Advent­zeit pas­send dekoriert.

Eine Weih­nachts­tan­ne mit tau­send Lich­tern (na ja fast) plat­zier­ten die Schüt­zen zum 1. Advent vor St. Ger­ma­nus, als Zei­chen der Hoff­nung und Zuversicht.

Am Ende wird alles Gut! Und wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende. (Oscar Wil­de)

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