Volkhovener Schützen werden Tierpate im Kölner Zoo

Mittwoch, 3. Juni 2020

Berichts-Kategorie: Bruderschaften
Bruderschaft: Schützenbruderschaft St. Cosmas & Damian Weiler-Volkhoven
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Coro­na, ein Wort, das in vie­len Men­schen der­zeit ein ungu­tes Gefühl her­vor­ruft, aber auch den Drang, Bedürf­ti­gen zu hel­fen und ihnen unter die Arme zu grei­fen. Ideen gab es vie­le. Doch eini­ge waren auf­grund der Kon­takt­ver­bo­te lei­der nicht umsetz­bar, ande­re wur­den im Klei­nen zu Hau­se schnell umge­setzt. „Was macht man als Bru­der­schaft gemein­schaft­lich“, frag­ten sich die Schüt­zen­brü­der und ‑schwes­tern der St. Cos­mas & Dami­an Schüt­zen­bru­der­schaft Wei­ler-Volk­ho­ven e.V.

Dazu haben sie sich vie­le Gedan­ken gemacht und sind zu dem Schluss gekom­men, die Tie­re des Köl­ner Zoos mit zwei Tier­pa­ten­schaf­ten zu unter­stüt­zen.

Es folg­ten Über­le­gun­gen, wel­che Tie­re sol­len denn mit einer Paten­schaft unter­stützt wer­den. Es wur­den Tie­re aus Süd­ame­ri­ka aus­ge­sucht, die auf­grund der Bedin­gun­gen in Ihrem Lebens­raum immer wei­ter ver­drängt wer­den und somit zu den bedroh­ten Tie­ren in der Welt gehö­ren.

Die 1. Wahl fiel auf das vom Aus­ster­ben bedroh­te Lisz­täff­chen, wel­ches sei­nen Lebens­raum aus­schließ­lich in Kolum­bi­en hat. Dort ist die Zer­stö­rung sei­nes natür­li­chen Lebens­raums auf­grund des mensch­li­chen Raub­baus sehr weit fort­ge­schrit­ten ist. Es gibt Pro­jek­te zum Schutz die­ser put­zi­gen klei­nen Pri­ma­ten, doch lei­der fehlt es an der Umset­zung des Arten­schut­zes vor Ort.

Das 2. Paten­tier ist eben­falls ein Pri­mat aus Süd­ame­ri­ka (Bra­si­li­en, Vene­zue­la, Peru, Ecua­dor): der rote Brüll­af­fe. Auch er hat durch Brand­ro­dung oder die Abhol­zung wegen des ver­meid­li­chen Bedarfs an Tro­pen­höl­zern der Indus­trie­staa­ten, mit der weit ver­brei­te­ten Zer­stö­rung sei­nes Lebens­raums zu kämp­fen.

Jeder von uns geht heu­te oder ging frü­her als Kind ger­ne in den Köl­ner Zoo, dem durch die Coro­na-Kri­se die so wich­ti­gen Ein­tritts­gel­der aus­ge­blie­ben sind, die benö­tigt wer­den, um die Unter­halts­kos­ten der Tie­re und ande­re lau­fen­de Kos­ten zu decken. Somit lag es für die Köl­ner Bru­der­schaft sehr nah, dem Zoo ein wenig von dem zurück zu geben, was er den Köl­ner Bürger/innen seit Jahr­zehn­ten gibt. Die Tier-Paten­schaft der Schüt­zen aus Wei­ler-Volk­ho­ven im Nor­den von Köln läuft für ein Jahr und kann dann ver­län­gert wer­den.

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