Briefe sorgen für Zuversicht

Dienstag, 5. Mai 2020

Berichts-Kategorie: Bruderschaften
Bruderschaft: St. Sebastianus Schützenbruderschaft Ersdorf-Altendorf
eingesendet von: Christian Klein

Seit Ende März läuft die Akti­on #herz­brie­fe, der katho­li­schen Jugend in Mecken­heim. Die St. Sebas­tia­nus Schüt­zen­ju­gend Ers­dorf-Alten­dorf ist seit dem Akti­ons­start dabei und mitt­ler­wei­le haben die Nach­wuchs­schüt­zen 140 Brie­fe an ihnen unbe­kann­te Senio­ren geschrie­ben. Einen Mate­ri­al­zu­schuss für die Akti­on beka­men die Sebas­tia­ner von der BDKJ-Stif­tung „Mor­gen­ster­ne“.

Die Brie­fe wur­den im Mecken­hei­mer Pfarr­amt gesam­melt und von dort über ver­schie­de­ne Kanä­le ver­teilt. Doch damit nicht genug. Es wur­den Bil­der gemalt, Regen­bo­gen und Mari­en­kä­fer gebas­telt, Gedich­te geschrie­ben und mehr. Vie­le älte­re Men­schen sind durch die COVI­D19-Pan­de­mie sozi­al abge­schnit­ten und haben in ihrem All­tag kaum noch Kon­takt zu ande­ren. Da ist ein lieb geschrie­be­ner Brief und ein Regen­bo­gen herz­er­wär­mend und rührt oft zu Trä­nen. Die Akti­on „#herz­brie­fe – Jugend teilt Gemein­schaft“ schafft bei den Emp­fän­gern Zuver­sicht und die viel­fa­chen Rück­mel­dun­gen, die die Jugend­lei­ter der Schüt­zen­ju­gend erhal­ten haben, waren sehr dank­bar und herz­er­grei­fend.

„Für unse­re Kin­der- und Jugend­ar­beit ist die aktu­el­le Situa­ti­on schwie­rig.“, so Jung­schüt­zen­meis­ter Chris­ti­an Klein. „Wir kön­nen aktu­ell kei­ne Grup­pen­stun­den, Trai­nings­aben­de oder offe­ne Ange­bo­te durch­füh­ren und digi­ta­le Ange­bo­te, wie Video-Spiel­aben­de o. ä., kom­men nur für unse­re Jugend­li­chen in Fra­ge und nicht für unse­re jün­ge­ren Mit­glie­der. Umso mehr freut es mich, dass sich Bambini‑, Schü­ler- und Jung­schüt­zen, sowie eini­ge Geschwis­ter­kin­der an der Akti­on „#herz­brie­fe“ betei­ligt haben.“  Wie und unter wel­chen Rah­men­be­din­gun­gen wie­der Trai­ning, Grup­pen­stun­den oder wei­te­re Ange­bo­te der Schüt­zen­ju­gend statt­fin­den kön­nen, pla­nen Jugend­vor­stand und Jugend­lei­ter mit Umsicht. Eine kon­takt­lo­se Dorfral­lye und ein „Som­mer­fe­ri­en­Spe­zi­al at Home“ sind Ideen, die aktu­ell dis­ku­tiert wer­den. In jedem Fall sorgt die Pan­de­mie für einen Aus­nah­me­zu­stand in der Jugend­ar­beit. Viel­fach wer­den neue Wege gegan­gen, aber auf eini­ge Ange­bo­te muss lei­der auch ver­zich­tet wer­den.

Bild: Chris­ti­an Klein

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