Patronatsfest mit Überraschungen

Donnerstag, 23. Januar 2020

Berichts-Kategorie: Bruderschaften
Bruderschaft: St. Sebastianus Schützenbruderschaft Richrath 1870 e.V.
eingesendet von: Heinz Martin Patten

Die St. Sebas­tia­nus Schüt­zen­bru­der­schaft Rich­rath 1870 e.V. fei­er­te am 19.01.2020 ihr Patro­nats­fest mit Jah­res­haupt­ver­samm­lung. Im Anschluss an die hl. Mes­se in St. Mar­tin wur­de zunächst gemein­sam gefrüh­stückt. Nach der Begrü­ßung aller Anwe­sen­den durch Bru­der­meis­ter Wolf­gang Schütz konn­te er die Jah­res­haupt­ver­samm­lung eröff­nen. Zahl­rei­che Ehrun­gen für lang­jäh­ri­ge Mit­glie­der wur­den von ihm unter Mit­hil­fe der Köni­gin Corin­na Beil­mann vor­ge­nom­men. Dann kam ein Punkt, der bis­her in unse­rer Bru­der­schaft noch nicht abge­han­delt wer­den konn­te. Vier Schüt­zen­brü­der Karl Nie­sen, Hugo Pache, Karl Heinz Schlimm und Man­fred Sitek wur­den für 65 Jah­re Mit­glied­schaft aus­ge­zeich­net.  Die Anwe­sen­den dank­ten den treu­en Schüt­zen mit aner­ken­nen­dem Bei­fall.

Den gro­ßen Bru­der­schafts­or­den erhiel­ten danach Micha­el Lan­gen­bach und Tho­mas Enge­len für ihr Enga­ge­ment im Vor­stand.

Eine beson­de­re Ehrung erfuhr Schüt­zen­bru­der Man­fred Hae­ge durch den Bezirks­bun­des­meis­ter Mathi­as Teni­or. Von ihm erhielt er das St. Sebas­tia­nus Ehren­kreuz für sei­nen uner­müd­li­chen Ein­satz für die Bru­der­schaft. Er selbst war wohl dar­über am meis­ten über­rascht und strahl­te, als alle Schüt­zen in der Hal­le ste­hend applau­dier­ten.

Man­fred ist als Jung­schüt­ze seit 1972 Mit­glied der Rich­ra­ther Bru­der­schaft. Natür­lich war er auch Tell­kö­ig. (Schüt­zen­kö­nig zu wer­den ver­sucht er seit einem Jahr). Nach dem Über­tritt in die Senio­ren­ab­tei­lung wur­de er als stellv. Jung­schüt­zen­meis­ter bestellt. Von 1981 bis 2001 war er dann ver­ant­wort­lich für die Bru­der­schafts­fah­ne. 1988 bekam er das sil­ber­ne Ver­dienst­kreuz sowie den Titel „Ehren­fah­nen­of­fi­zier“ und dazu 1995 den hohen Bru­der­schafts­or­den.

Im Jahr 2001 erkrank­te Man­fred Hae­ge schwer. Gegen die gefähr­li­che Krank­heit hat er drei Jah­re lang in der Köl­ner Uni­ver­si­täts­kli­nik erfolg­reich gekämpft. Nach­dem er 2008 wie­der im Voll­be­sitz sei­ner Kräf­te war, über­nahm er erneut die Ver­ant­wor­tung für sei­ne gelieb­te Bru­der­schafts­fah­ne. Bis heu­te führt er die­ses Amt in unse­rer Bru­der­schaft abso­lut zuver­läs­sig, sowie mit gro­ßer Wür­de und Ehr­furcht aus.

Aus­wärts war er auch mit der Bru­der­schafts­fah­ne zum Dom­ju­bi­lä­um, sowie zur Trau­er­fei­er für Kar­di­nal Meiss­ner in Köln dabei und trug ein Jahr lang die Bezirks­stan­dar­te zu allen Bezirks­ver­an­stal­tun­gen und Schüt­zen­fes­ten.

Zusätz­lich zu den Auf­ga­ben eines Fah­nen­of­fi­ziers ist Man­fred immer zur Stel­le, wenn die Bru­der­schaft Men­schen braucht, die sofort hel­fen wo Hil­fe gebraucht wird, die orga­ni­sie­ren und vor allem mit anfas­sen. Nie ist ihm etwas zu schwer oder läs­tig.

Auch die Jung­schüt­zen lie­gen ihm heu­te noch beson­ders am Her­zen.

Man­fred Hae­ge ist ein sehr akti­ver, vor­bild­li­cher Schüt­zen­bru­der, der den Idea­len – Glau­be, Sit­te, Hei­mat – bis heu­te treu geblie­ben ist.

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