Don­ners­tag, 28. Janu­ar 2021

Am 26.01.2021 ist unser Ehren­mit­glied Wolf­gang Becker im Alter von 91 Jah­ren fried­lich ein­ge­schla­fen. Wir sind alle sehr tief betrübt.

Wir Schüt­zen im Diö­ze­san­ver­band Köln durf­ten mit Wolf­gang Becker vie­le gemein­sa­me Fes­te und Akti­vi­tä­ten fei­ern und erle­ben. So war Wolf­gang bereits 1988 als stellv. Bun­des­meis­ter Mit­or­ga­ni­sa­tor einer Rom­wall­fahrt sei­nes Bezirks­ver­ban­des Bergheim-Süd.

1990 wur­de er in Köln-Dünn­wald zum Geschäfts­füh­rer unse­res Diö­ze­san­ver­ban­des gewählt. In die­ser Funk­ti­on lern­te er die gro­ße Schüt­zen­viel­falt unse­res Diö­ze­san­ver­ban­des ken­nen und war bei unzäh­li­gen Ter­mi­nen seit­dem immer ein hoch­ge­schätz­ter Gast und Ver­tre­ter des Diözesanverbandes.

Gemein­sam mit unse­rem ehe­ma­li­gen Diö­ze­san­prä­ses Pfar­rer Rein­hold Stein­rö­der orga­ni­sier­te er auch in unse­rem Ver­band 1992 eine Wall­fahrt nach Rom und Assisi.

Seit 1995 ver­trat Wolf­gang dann auch den Diö­ze­san­ver­band im Prä­si­di­um des Bun­des der His­to­ri­schen Deut­schen Schüt­zen­bru­der­schaf­ten. Eben­falls seit dem Jahr 1995 ver­trat er die Inter­es­sen sei­ner Schüt­zen dann auch Diö­ze­san­rat und in der Arbeits­ge­mein­schaft katho­li­scher Ver­bän­de im Erz­bis­tum Köln.

Im Jahr 2000 erfuhr Wolf­gang dann nicht nur sei­ne Ernen­nung zum Ehren­mit­glied unse­res Diö­ze­san­ver­ban­des. Er wur­de auch mit dem Gro­ßen Gol­de­nen Stern, der zweit­höchs­ten Bun­des­aus­zeich­nung für sein Jahr­zehn­te lan­ges Wir­ken und sei­ne enga­gier­te Arbeit für und mit uns Schüt­zen in beson­de­rer Wei­se wertgeschätzt.

Doch auch dann, als er so lang­sam in den Schüt­zen­ru­he­stand wech­sel­te, war für ihn das Schüt­zen­we­sen eine unge­bro­che­ne Beru­fung. So erklär­te er ger­ne sei­ne Bereit­schaft, bei der Erstel­lung einer Chro­nik unse­res Diö­ze­san­ver­ban­des mit­zu­wir­ken. Dabei waren sei­ne Auf­zeich­nun­gen und sein Erfah­rungs­schatz für die­se Auf­ga­be uner­mess­lich wertvoll.

2009 prä­sen­tier­te er dann vol­ler Stolz gemein­sam mit sei­nen Mit­au­toren Micha­el Pfan­kuch und Ulrich Matz­er­ath ein umfas­sen­des Nach­schla­ge­werk für unse­ren Ver­band, das bis heu­te nichts von sei­ner Aktua­li­tät ver­lo­ren hat.

Wir alle wer­den unse­ren Wolf­gang in wert­schät­zen­der Erin­ne­rung hal­ten und bit­ten um ein stil­les Gebet für ihn und sei­ne Angehörigen.