Mitt­woch, 9. Dezem­ber 2020 | All­ge­mei­nes

Liebe Vorstands- und Ehrenmitglieder in unserem Diözesanverband,
liebe Bezirksbundesmeister in unserem Diözesanverband,
liebe Schützenschwestern und Schützenbrüder,

die Advents­zeit hat begon­nen und wir alle sind sehr gespannt, aber auch ver­un­si­chert, mit Blick auf Weih­nach­ten wie es wei­ter­geht, was wird mög­lich sein und was nicht.

Wie so oft in die­sem Jahr, wird uns eine fina­le Aus­sa­ge zu der Fra­ge „Wie geht es wei­ter?“ wie­der ein­mal kurz­fris­tig errei­chen und wie so oft in die­sem Jahr unser aller Impro­vi­sa­ti­ons­ta­lent, Spon­ta­ni­tät und Ein­falls­reich­tum erfordern.

Doch genau das haben wir in die­sem Jahr gelernt, Alter­na­ti­ven zu ent­wi­ckeln uns auf neue Din­ge ein­zu­las­sen, neue Wege zu gehen. Das ist der posi­ti­ve Effekt die­ser ganz schlim­men und unbe­re­chen­ba­ren Corona-Pandemie.

In Anleh­nung an das Weih­nachts­lied „Tau­et Him­mel den Gerech­ten“ (GL 727) hat uns unser Pfar­rer in mei­ner Hei­mat­pfar­rei St. Mariä Him­mel­fahrt Gus­torf am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de ein­mal vor Augen geführt, wie oft wir uns in die­sem Jahr im über­tra­ge­nen Sinn den Satz ver­in­ner­li­chen muss­ten, der da heißt „Denn ver­schlos­sen war das Tor…“ und er hat vom muti­gen Öff­nen ande­rer, bis­lang viel­leicht unbe­kann­ter Tore gespro­chen, die Jeder und Jede von uns immer wie­der auf­ge­sto­ßen hat, damit es wei­ter­geht. Dafür sage auch ich von Her­zen Danke!

Wie genau die­ses Wei­ter­ge­hen aus­sieht, ich weiß es auch nicht, aber ich ver­traue sehr auf Euer aller Ein­falls­reich­tum, auf Eure Enga­giert­heit und auf Eure unge­bro­che­ne Freu­de an unse­rem gro­ßen Hob­by, dem bru­der­schaft­li­chen Schüt­zen­we­sen. Ich als Diö­ze­san­bun­des­meis­ter, unser Diö­ze­san­kö­nigs­paar, unser kom­plet­ter Diö­ze­san­vor­stand, unse­re Jung­schüt­zen, unser Schieß­sport­be­reich, wir alle möch­ten uns auch in den kom­men­den Mona­ten gemein­sam mit Euch als Ver­ant­wort­li­chen in unse­ren Bezirks­ver­bän­den aus­tau­schen, nach Ideen suchen und an Lösun­gen arbei­ten, wie wir unser Schüt­zen­we­sen „zukunfts­si­cher“ machen können.

Dazu braucht es Kraft, Freu­de und gemein­schaft­li­che Ver­bun­den­heit. Daher wün­sche ich Euch und Euren Fami­li­en bereits heu­te, qua­si zu Beginn der vor­weih­nacht­li­chen Zeit, einen besinn­li­chen Advent, schö­ne Weih­nach­ten im Krei­se Eurer Fami­li­en und ganz wich­tig, Gesund­heit, Glück und Wohl­erge­hen zum Jah­res­wech­sel und für ein neu­es Schüt­zen­jahr mit wahr­schein­lich wie­der neu­en und unvor­her­seh­ba­ren Herausforderungen.

Lasst mich des­halb an die­ser Stel­le Euch allen Dan­ke­schön sagen für ein wahr­lich ganz ande­res gemein­sa­mes Schüt­zen­jahr, dass aber Dank eures Enga­ge­ments im Vor­stand und Bru­der­rat unse­res Diö­ze­san­ver­ban­des auch zu einem ganz beson­de­ren Schüt­zen­jahr gewor­den ist. Es hat sehr viel Spaß gemacht zu erle­ben, wie Gemein­schaft und freund­schaft­li­che Ver­bun­den­heit auch unter unge­wohn­ten Rah­men­be­din­gun­gen uns allen gut­ge­tan hat, aber auch zukünf­tig gut tun wird. Davon bin ich ganz fest überzeugt.

Wie es nun im Janu­ar wei­ter­geht, ob wir unse­re aus­ge­fal­le­ne Diö­ze­san­bru­der­rats­sit­zung noch nach­ho­len und dann wie geplant unse­re Diö­ze­san-Ver­tre­ter­ver­samm­lung am 27. Febru­ar 2021 durch­füh­ren, wird in hohem Maße davon abhän­gen, wie sich die Pan­de­miela­ge ent­wi­ckelt. Daher kön­nen hier noch kei­ne detail­lier­ten Aus­sa­gen tref­fen. Da wir in der Tra­di­ti­on unse­rer frü­he­ren Diö­ze­san­ver­tre­ter­ver­samm­lun­gen hier wei­ter­hin die Viel­falt unse­res Diö­ze­san­ver­ban­des ken­nen­ler­nen möch­ten, bit­te ich euch herz­lich als Bezirks­bun­des­meis­ter zu prü­fen, ob es ggf. in eurem Bezirks­ver­band Ver­samm­lungs- und /oder Tagungs­räu­me gibt, in denen wir auch unter den Gesichts­punk­ten Hygie­ne und Abstand mit rund 100 – 130 Per­so­nen Tagen können.

Sei­tens des Diö­ze­san­vor­stan­des haben wir zunächst bis zum Jah­res­wech­sel alle Akti­vi­tä­ten im Vor­stands­kol­le­gi­um und auch unser Besin­nungs­wo­chen­en­de im kom­men­den Jahr bereits ver­scho­ben auf einen Zeit­punkt, wo wir uns tat­säch­lich dann wie­der in freund­schaft­li­cher Nähe begeg­nen kön­nen. Uns trei­ben vie­le Sor­gen und Beden­ken um, aber wie heißt es so schön, die Hoff­nung stirbt zuletzt. Blei­ben wir gemein­sam am Ball und machen das Bes­te draus.

„Den Puls des eige­nen Her­zens füh­len. Ruhe im Innern, Ruhe im Äuße­ren. Wie­der Atem holen ler­nen, das ist es“ – Mit die­sem Zitat des Dich­ters Chris­ti­an Mor­gen­stern sag ich tschüss. Ich wün­sche mir sehr, dass wir alle ein fried­vol­les und besinn­li­ches Weih­nachts­fest erle­ben. Und dann, spä­tes­tens zu Beginn des kom­men­den Jah­res, hof­fe ich sehr Euch alle gesund und vol­ler Taten­drang wie­der­zu­se­hen – wie und wo auch immer.

Euch und Euren Fami­li­en bis dahin eine gute Zeit und bleibt bit­te alle gesund!

Euer
Robert Hop­pe
Diö­ze­san­bun­des­meis­ter