25 Jahre Johanneshäuser

Sonntag, 30. April 2017

Zum Haus des Herrn unter einem Himmel“!

Dafür, dass man vie­les „unter einem Himmel” schaf­fen kann, steht der Aulhof. Mit etwas Verspätung (eigent­lich schon 2016) konn­te der Aulhof in Siegburg – eines der Malteser — Johanniter — Johannes — Häuser — jetzt sein 25jähriges Bestehen in gro­ßer Runde mit sei­nen Klienten und vie­len Gästen nach­fei­ern.

Mit einem öku­me­ni­schen Gottesdienst – gestal­tet von Pfarrerin Ruth Wirths und Msgr. Winfried Motter– wur­de das Fest eröff­net. Hier gab Msgr. Winfried Motter in sei­ner lau­ni­gen Predigt einen ent­schei­den­den Impuls: “Der Aulhof schafft eine groß­ar­ti­ge Gemeinschaft zwi­schen Klienten, Helfern, Förderern, Rat und Verwaltung, Jung und Alt…”

Als Sinnbild über­reich­te er dem Vorsitzenden des Kuratoriums, Peter Graf v. Pfeil, ein Wagenrad.

Das Rad steht als reli­giö­ses Symbol für den Lauf des Lebens in einem Auf und Ab des Werdens und Vergehens. Winfried Motter führ­te aus: “Die Speichen sind wir alle. Je näher die Speichen eines Rades zusam­men­lie­gen, des­to fes­ter und bes­ser hal­ten Nabe und Felge. Wenn wir nah zusam­men­rü­cken, dann sind wir nah bei dem, der alle und alles zusam­men­hält. Wir fin­den Gott im Nächsten.”

Die Schützen waren dabei

Anlässlich des Jubiläums fan­den sich auch tra­di­tio­nell die Schützen ein.

Sie waren ver­tre­ten durch ihren Hochmeister Dr. Emanuel Prinz zu Salm Salm und von sei­ten des Diözesanverbandes Köln durch den Diözesanbundesmeister Wolfgang Kuck,Theo Söntgerath (Vertreter des cari­ta­ti­ven Ausschusses), Diözesanschatzmeister Robert Nitsch und durch das Diözesankönigspaar Regina Reiz und Michael Hinkel.

Wolfgang Kuck ver­kürz­te sei­ne „Festrede” auf zwei Sätze: „Die Schützen haben in der Vergangenheit ger­ne gehol­fen. Sie hel­fen auch in der Gegenwart immer noch ger­ne und wer­den auch in Zukunft wei­ter­hin hel­fen.”

Mit einer wei­te­ren groß­zü­gi­gen Spende unter­stützt der Diözesanverband Köln wie schon seit vie­len Jahren die Arbeit im Aulhof.

Nach dem offi­zi­el­len Teil  bestand die Möglichkeit der Besichtigung des Aulhofes und der Kunstausstellung. Für reich­lich Speis und Trank war gesorgt – eine gute Voraussetzung für gute Gespräche im Laufe des Mittags.

Gottfried Nagel, Schatzmeister des Fördervereins, Leiterin Susanne Podehl und bedank­ten sich herz­lich für die groß­zü­gi­ge Spende und beton­ten, dass die Schützen zu ihren ver­läss­li­chen Begleitern und Förderern gehör­ten.