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Standartenübergbe

„Heimat suchen - Heimat geben”

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Die Standartenübergabe im Diözesanverband Köln in Villip setzte einen feierlichen Schlusspunkt unter das Königsjahr des Diözesankönigspaares 2014/15, Severin u. Luise Schmitz.

Im Festsaal des Hotels Görres in Villip konnte Diözesanbundesmeister Wolfgang Kuck unter den ca. 300 Gästen neben seinem Diözesanvorstand und den Ehrenmitgliedern viele ehemalige Diözesankönigspaare und weitere Repräsentanten der Schützen begrüßen: Diözesanschülerprinzessin 2015/16 Mara Dölle aus Liblar, Diözesanbambiniprinz Nick Krzywinski aus Bonn und das Diözesankönigspaar 2015/16, Nikolaus u. Sabine Kirfels, aus Aachen.

Festmesse und Standartenübergabe

Die Festmesse in der Pfarrkirche St. Simon und Judas Thaddäus – zelebriert von Diözesanpräses Pfr. Reinhold Steinröder in Konzelebration mit Pfr. Alexander Wimmershoff, Dechant Hermann Josef Zeyen und Bezirkspräses Diakon Wolfgang Kader - stimmte bereits in die Thematik „Dienender im Gemeinwesen” ein.

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Hier warb Diözesanpräses Pfr. Reinhold Steinröder eindringlich dafür, ein Ehrenamt als Dienender zu verstehen. Gleichzeitig machte er aber auch die Notwendigkeit deutlich, einmal denen „danke” zu sagen, die sich ehrenamtlich einsetzen – jeder brauche auch Anerkennung. Bevor die eigentliche Standartenübergabe von der Bruderschaft des Diözesankönigs 2014/15, Severin Schmitz (St. Sebastianus Bruderschaft Villip) zur Bruderschaft des Diözesankönigs 2015/16, Thomas Gau (St. Sebastianus Bruderschaft Lechenich) folgte, stellte Diözesanbundesmeister Wolfgang Kuck die Übergabe unter das Motto „Heimat suchen - Heimat geben”.

Zitat : ... „Glaube – Sitte – Heimat”  unser Leitmotiv – drei Worte – die gerade in den letzten Wochen und Monaten für uns alle eine außerordentliche Dimension erreicht haben. Der größte Flüchtlingsstrom nach dem zweiten Weltkrieg lässt uns nur ahnen, was diese 3 Worte für Menschen bedeuten können, die grausame politische Systeme erlebt haben und die aus Kriegsgebieten vor Gewalt und Hunger den Weg in eine ungewisse Zukunft riskieren….”

Und weiter: … Inzwischen wird nach der ersten großen Hilfswelle ein Schreckensszenario gezeichnet, das nur allzu gut in viele Ängste passt. Ich denke aber, wir sind uns darin einig: Wir müssen uns annähern, einen Weg finden, uns zu begegnen und natürlich dürfen und müssen wir Ängste und Zweifel dabei zulassen. Aufnahme suchen und Aufnahme finden ... dazu bedarf es des Willens zur Annäherung auf beiden Seiten. Tun wir also nicht so, als seien wir immer offen für die Nöte der anderen. „Einheit durch Vielfalt” kann durchaus bereichern!

Doch bei aller durchaus erlaubten kritischen Beobachtung der Geschehnisse muss uns Christen die jetzige Situation doch unweigerlich an die Herbergssuche erinnern … Hier stellt sich die Frage: Was haben diese Überlegungen nun mit uns und unserer Standarte zu tun? Sie trägt nicht umsonst die Worte: „Für Glaube, Sitte, Heimat”. Wir dürfen uns unter diesem gemeinsamen Zeichen beheimatet fühlen. Und wir können unter diesem Zeichen sagen: Komm zu uns, bleib bei uns, finde deine Heimat bei uns und mit uns – finde Schutz bei uns!...”

An dieser Stelle dankte er ausdrücklich dem Diözesankönigspaar 2014/15, Severin u. Luise Schmitz, die sich in ihrem Königsjahr enorm für die gute Sache eingesetzt haben. Besonderer Dank galt auch den Standartenträgern Sohn Sebastian und Enkel Tobias, sowie dem Adjutantenpaar, Peter und Christel Zorn.

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Verbunden mit den besten Wünschen und der Bitte um Gottes Segen, übernahm die St. Sebastianus Bruderschaft Lechenich die Diözesanstandarte.

Mit der Gewissheit, dass das Diözesankönigspaar 2015/16 ,Thomas u. Nicole Gau, den Verband ebenso gut wie ihre Vorgänger vertreten wird, hieß er die beiden als oberste Repräsentanten willkommen.

Festzug und Parade

Im Anschluss an die Festmesse führte ein stattlicher Festzug durch Villip wieder zum Festsaal zurück.

Impressionen vom Festzug

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Im Festsaal

Hier hieß Thomas Köhler als 1. Brudermeister der St. Sebastianus Bruderschaft Villip die Vertreter der anwesenden Bruderschaften und Bezirksverbände willkommen.

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Dem Diözesankönigspaar 2014/15, Severin u. Luise Schmitz, dankte DBM Wolfgang Kuck anschließend im Namen des Diözesanvorstandes für deren wirklich eifrigen Einsatz während ihres Regierungsjahres.

Mit dem Hinweis, dass die beiden gerne mit einem ganzen Tross unterwegs gewesen seien und die Standarte am liebsten noch zum Kaffeetrinken mitgenommen hätten, überreichte er ihnen einen kleinen Holzzug, dessen Waggons aus dem Namenszug „SM Severin & Luise” bestand. Eine Nachbildung der Standarte des DV Köln durfte dabei an der Lok natürlich nicht fehlen.

Als Zeichen des Dankes für den hervorragenden Einsatz erhielt Severin Schmitz die Graf v. Galen Gedenkmedaille.

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Wolfgang Kuck begrüßte nun offiziell Thomas u. Nicole Gau als Diözesankönigspaar 2015/16 des Diözesanverbandes Köln. Thomas Gau sei ein Mann der Tat – das habe er nun ja schon bereits mehrfach bewiesen. Nicht nur, dass er gerade eben beim Fassanstich den Hahnhebel abgeschlagen habe, sondern auch die Vorbereitung seines „Königsprojektes” sei einmalig gewesen. Angefangen mit der vorsichtigen Nachfrage bei seiner Frau Nicole, er könne sich durchaus vorstellen, einmal auf den Königsvogel zu halten, startete er durch und errang innerhalb von drei Monaten den Titel des Königs, des Bezirkskönigs und des Diözesankönigs.

Damit holte Thomas Gau – fast als Jubiläumskönig - nach 51 Jahren den Titel des Diözesankönigs wieder nach Lechenich.
Zur Erinnerung an dieses denkwürdige Ereignis beim Bundesfest 2015 in Büttgen erhielten beide eine Collage.

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Auch die Diözesan-Jugendmajestäten, Mara Dölle und Nick Krzywinski, erhielten als Dankeschön für ihr Kommen ein kleines Präsent.

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Dankesworte des Diözesankönigs 2014/15

Severin Schmitz bedankte sich auch im Namen seiner Königin Luise bei allen, die ihn und seine Königin begleitet und unterstützt haben. Viele schöne, freundschaftliche Kontakte und Begegnungen hätten das vergangene Jahr zu einem Erlebnis werden lassen. Er kehre nun wieder in seine persönliche Heimat, zur St. Sebastianus Bruderschaft Villip, zurück.

Sichtlich gerührt nahm er unter großem Beifall endgültig Abschied.

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Ehemalige Diözesankönige im Wettstreit

16 ehemalige Diözesankönige waren der Einladung zum Wettbewerb um den Wanderpokal bzw. um die Wanderkette gefolgt, den Diözesanschießmeister Kajo Klick leitete.

Hierbei errang Severin Schmitz (Diözesankönig 2014 / St. Sebastianus Bruderschaft Villip) mit 28 Ringen die Wanderkette und Hans-Gerd Fritz  (Diözesankönig 1998 / St. Sebastianus Bruderschaft Stammheim) den Wanderpokal mit 27 Ringen.

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Wolfgang Kuck dankte abschließend im Namen des Diözesanverbandes Köln der St. Sebastianus Bruderschaft Villip um Brudermeister Thomas Köhler, die ein Jahr lang hervorragende Unterstützung für die Schützenfamilie des DV Köln geleistet hat.  

Text/Fotos : C. KG